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Liederliste 2/2021

Kurz vor knapp bahnt sich nun eine Einigung an. Frau Merkel hatte der MPK-Bande ein 14-Tage-Ultimatum gestellt. Die aus der Kindererziehung bekannte und leider auch nur bedingte zielführende „Wenn…dann“-Methode. Bereits mehrfach und erfolglos wurde die gemäß Lehrbuch und basierend auf Langzeitstudien präferierte „Erklär-Methode“ angewendet. Bleibt noch die ultima Ratio: wer nicht hören will, muss fühlen. Massenkeilerei. Da kommt mir prompt das Duo Bud Spencer & Terence Hill in den Sinn. In diesem Fall: der Haudrauf (Söder) und das blauäugige Schlitzohr (Merkel). Umzingelt von einer Bande unbelehrbarer, aber auch widerstandsfähiger Prügelknaben. Söder holt aus zur Stereowatschn für Laschet. Dieser duckt sich mit einem Karnevalsprinzengrinsen im Gesicht in letzter Sekunde weg. Der verdutzte Schlumpf Olaf kassiert dann – begleitet von einem Tusch der Bergmannskapelle - die Breitseite ab und verschwindet taumelnd von der Bildfläche. Erleichtert wagt sich Laschet wieder aus der Deckung,
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Frohe Ruhetage

Auf ein Gespräch…mit Harry Hase CER (Chief Executive Rabbit) der Osterlogistik GmbH Charles Canary: Harry Hase – es sind turbulente Zeiten. Erst sah es so aus, als würde sich die Situation bis Ostern etwas entspannen, aber nun beschert uns die britische Mutation doch noch ein paar österliche Ruhetage. Allerdings nicht für Sie und Ihre Mitarbeiter – wie ist die Lage? Harry Hase: Ja, wobei wir natürlich immer noch hoffen, dass das Wetter mitspielt und die Versteckerei sich im Freien abspielt. Pro Haushalt ist grundsätzlich nur ein Hase im Einsatz. Dies hilft erwartungsgemäß bei der Kontaktnachverfolgung, sollte es tatsächlich zu einem positiven Testergebnis bei einem einzelnen Hasen kommen. CC: Das Ostergeschäft wurde bis vor ein paar Jahren von der Weihnachtslogistik GmbH miterledigt. Dann wurde die Osterlogistik GmbH gegründet und sie stehen nun auf den eigenen vier Beinen. Was waren die Gründe? HH: Nun ja, einerseits kam es - wie auch an Weihnachten – zu einem exponentiellen Wachstum

Staatskunde I - Politik

So – dann legen wir mal los mit der angekündigten „Staatskunde“-Reihe. Weltexklusiv. Drei Akte, aber ohne die gewohnte, handelsübliche Dramaturgie. Teil 1: Politik §20 (2) Grundgesetz: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus… Wir führen den Gedanken aus dem Zwischenspiel weiter. Der Staat – das sind wir. Wie sagt man so schön: wir haben die Hosen an. Bei einem Staat handelt sich um einen größeren Laden mit vielfältigen Interessen, Zielen und Absichten. Daher wird die Leitung – zeitlich befristet – an Volksvertreter delegiert. Obwohl die Bezahlung im Vergleich zur freien Wirtschaft relativ mau ist, finden sich immer wieder genügend Bewerber für den Job, da die Gestaltungsmöglichkeiten um ein Vielfaches größer sind. Aus dem Willen das Amt zu behalten, entsteht direkt das jeweilige persönliche Ziel des Erwählten: Stimmen und somit Wahlen gewinnen. Kurzer Exkurs – an dieser Stelle wird gerne der Vorwurf Populismus bemüht. Das ist grober Unfug. Der Tatbestand wird erst dann erfüllt, wenn der

Zwischenspiel

L´état – c´est moi. Der Staat – das bin ich. Ein großkotziger, selbstverherrlichender Ausspruch eines absolutistischen Monarchen, der sich selbst als die Verkörperung des Staates sieht. Zurzeit wird die Rolle des Staates und dabei vor allem seine Aufgaben und Befugnisse tagtäglich und mitunter vehement diskutiert. Nun bin ich - und glücklicherweise auch der überwiegende Teil der Bevölkerung - kein Jurist oder gar Verfassungsrechtler. Dennoch hat jeder von uns eine Vorstellung davon, was er vom Staat und seinen Organen bzw. Repräsentanten erwartet. Beim ersten Gedanken an den Staat kommt einem derzeit wohl oder übel zuerst die Politik in den Sinn. Bundeskanzlerin, Ministerpräsident etc. Letztlich ist das auch so gewollt. Denn allein aufgrund der medialen Präsenz erhält ein Politiker die erforderliche Aufmerksamkeit, um sein Wirken zur Schau zu stellen und dadurch seine Erfolgsaussichten für die nächste Wahl zu optimieren. Die aktuelle Krise offenbart gelegentlich die Ohnmacht der Polit

Auf ein Wuff

  „A Hund is er scho“. Dieser Ausspruch gilt in Bayern als Prädikat. Gerne auch genutzt im Zusammenhang mit der Eignung für allerhöchste Ämter und Würden oder als eine Art bajuwarische, prämortale Seligsprechung. Nun kam es wahrscheinlich zu einem Übersetzungsfehler aus dem Altbayerischen ins Fränkische: daraus wurde dann „einen Hund hat er schon“.  MP Söder hat uns Anfang des Jahres mit einer die sbezüglichen Nachricht beglückt: Hundenachwuchs im Hause Söder. Dazu ein paar putzig-drollige Bilder beim gemeinsamen Waldspaziergang. Mensch, Tier und Natur. Glücklicherweise habe ich ein Kurzinterview mit Molly, dem Neuankömmling in der Familie Söder bekommen: CC: Hallo Molly, haben Sie sich bereits in Ihre Rolle als „Königlich Bayerischer Hofhund“ eingelebt? M: Wuff…(<- kurze Aussetzer des Google-Übersetzers bitten wir zu entschuldigen) Es war ein aufregender Beginn. Ein kräftezehrender Fototermin. Das lag nicht an mir. Ich habe meinen „knuffig, knuddelig, supersüß“- Blick ziemlich gut

Urlaub dahoam

Das Schlangestehen im Gemüseladen erinnert an frühere Besuche im Vergnügungspark. Ähnlich zu Europas größter Achterbahn mit 27 Loopings stehe ich kilometerlang an, um dann endlich ans Ziel zu kommen: ich darf Gemüse kaufen. Und wenn zudem noch plötzlich jemand ohne Maske auftaucht oder die gebotenen Abstandsregeln nicht einhält, dann jagt mir das einen Schrecken ein, als wäre ich in der Geisterbahn. Huch! Im Urlaub stöbere ich gerne durch Supermärkte, um andersartige oder mir unbekannte Produkte zu entdecken. Die Kombination von spektakulär gestalteten Motiven auf der Verpackung und einer Ansammlung von vielversprechenden Begriffen in einer fremden Sprache versetzen mich in einen Zustand eines Kosmopoliten mit einer ordentlichen Portion kleinkindlicher Begeisterung. Ein unverhofftes Urlaubsvergnügen wurde mir unlängst beim Einkaufen im lokalen Nahversorger bereitet. Es geschah beim Griff nach den Frühstücksgetreideflocken. Gekonnt angelte ich die Schachtel aus dem obersten Regal. Beim

Häufungen

Wir knüpfen nochmal an die zwei Themen des letzten Beitrags an: Hygiene und Corona. Im Laufe der Pandemie hat die Anzahl der Haustiere – speziell der Hunde – stark zugenommen. Warteliste, Bewerbungsverfahren mit Lebenslauf, Losentscheide bei der „Vergabe“. Und was haben wir in den letzten Monaten bezüglich stark zunehmender Entwicklungen gelernt? Richtig! Bei einem starken Anstieg der Gesamtmenge werden eher früher als später die zahlenmäßig an sich kleineren, aber oft ärgerlicheren Folgeerscheinungen relevant. Und schon sind wir beim heutigen Thema angelangt: Hundehaufen! Aus Gründen der Offensichtlichkeit will ich gar nicht zu sehr auf die diesbezüglichen Nachteile eingehen. Nach dem Beitrag zum Klopapier will ich eine statistische und eben auch wörtliche Häufung dieses Themas vermeiden. Natürlich sehe ich auch Vorteile. Durch die eher zufällig angeordneten Hinterlassenschaften bietet sich eine wunderbare Gelegenheit sowohl die Bewegungsträgheit der Passanten herauszufordern als auch